Online-Marketer-Schulbank-Tagebuch, Teil #1: Du. Willst. Was.

15. September 2013 Kommentar Link zu diesem Artikel

„Du willst was …?“, entsetzt sich ein Freund, der weiß, dass ich nicht gerade unter der Last von Zeitreichtum ächze. „Kannst du dort überhaupt noch was lernen?“, moniert eine Freundin, die eine Führungsposition in einem bekannten Internet-Konzern bekleidet. „Wenn du das unbedingt willst, dann mach’s!“, schmunzelt mein Zuhause.

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Schürfen – tiefer in der digitalen Welt und ihren unendlichen Weiten

 

Und ich mach’s: Am Freitag habe ich am Einstiegsseminar zum berufsbegleitenden „Online Marketing Manager“ an der Hamburg-Dependance der Deutschen Dialogmarketing Akademie (DDA) teilgenommen. Und ich habe mich mental auf ein knappes halbes Jahr, vollgeknallt mit Wochenendvorlesungen, eingestellt.

Warum? Weil ich noch tiefer in das Online-Business hineinbohren möchte als ich das im Job ohnehin schon tue. Weil mich Wissen noch nie satt gemacht hat. Und weil ich mir zum Zehnjährigen meines „Fachwirts Direktmarketing DDV“, ebenfalls an der DDA, ein Mehr an digitaler Welt schenken möchte.

Von Geschäftsmodellen, Zukunftsvisionen und dem disruptiven Web

Et voilà, sitze ich zwischen lauter interessanten Individuen – vom Twen, der sich nach erfolgreicher Ausbildung jetzt im Marketing austoben will, bis hin zur Endvierzigerin, die ihren Wissensdurst bis dato genauso wenig stillen konnte wie ich. Und die im Joballtag mit der fehlenden Verzahnung der üblichen Profit-Center hadert. Die Teilnehmer, die meisten zum „Fachwirt“, einige zum „Manager“, sind unter der Woche Kundenberater, Planner, Projekt- und Kampagnenmanager, Vertriebsleute, Kreative, SEA-Trainees, Affiliate-Marketer und Marketingleiter. Sie kommen aus Verlagen, Agenturen, dem Handel und der Telekommunikation. Und sie alle sind neugierig. Ebenso wie Studienleiter Michael Schipper.

Der Gründer von Schipper Company in Hamburg diskutiert mit uns darüber, wie sich das Geschäft unserer Branchen und Segmente entwickeln wird. Und welche strategischen Antworten Firmen beispielsweise auf die disruptiven Kräfte des Internets formulieren werden: Welche Geschäftsmodelle haben mit welcher Zukunftsvision eine Überlebenschance? Welche werden von Erfolg gekrönt sein? Welchen Sinn haben – ketzerisch gefragt – ökonomische Hochleistungs-Wachstumsziele? Und: Existieren nachhaltige(re) Alternativen?

Guter Einstieg. Zwar habe ich Respekt vor dem Zeitaufwand, der mir in den nächsten sechs Monaten bevorsteht. Aber gleichzeitig freue ich mich, mir Zeit zu schenken, um tiefer in der digitalen Welt und ihren unendlichen Weiten zu schürfen.

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