Editorial über Adressqualität: Der Teufel steckt im Detail

5. März 2008 Kommentar Link zu diesem Artikel –  Erschienen in: acquisa Brennpunkt

Adressqualität im B2B-Segment – eine Selbstverständlichkeit? »Eine unserer leichtesten Übungen«, raunen viele Unternehmen empört. Daten habe man »im Griff«. Doch die Erfahrung der für diesen Brennpunkt befragten Experten geht in eine andere Richtung. Sie weist auf praktische Tücken und Fallstricke der Disziplin hin: fehlende Abstimmung zwischen Abteilungen, sture IT-Sicht, Übersehen von Fakten und Veränderungen – im Extremfall die drohende Insolvenz des Geschäftspartners.

Schade. Unternehmen könnten ihr kundenwertbasiertes Beziehungsmanagement oder ihr Multikanalmarketing beflügeln. Immerhin hilft Datenqualitätsmanagement seinen Anwendern bei strategischen Entscheidungen.

Diese Ausgabe beschäftigt sich daher mit Fragen wie: Welche informationellen Zutaten sind gefragt? Wie wird daraus eine werthaltige Basis, um Geschäftspartner zu beurteilen, anstatt mit vermeintlich guten Firmen böse und teure Überraschungen zu erleben? Welche Rolle spielt die Bonität eines Kunden? Wie kann man Wissen für den kundenwertbasierten Verkauf einsetzen? Wie soll man richtige Entscheidungen und Analyseansätze ableiten? Und wie hält man Datengrundlagen möglichst automatisiert und kosteneffizient aktuell? Dem widmen sich Marketingspezialisten aus Wirtschaft und Lehre, darunter der Münchner Mobilfunker O2, die Züricher Swisscom-Tochter Comit und die European School of Business in Reutlingen.

Vielleicht ist auch für Ihr B2B-Geschäft eine Anregung dabei. Bekanntlich steckt ja der Teufel im Detail. In diesem Sinne: Eine ertragreiche Lektüre wünscht Ihnen

Ihre Kristina Schreiber

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